„Einen Fehler zu machen ist doch nicht so schlimm. Daraus können wir lernen und wachsen!“ Manche Unternehmen versuchen Konzepte wie einen „Ideen-Pool“: Hier sollen Mitarbeiter Fehler benennen können – sollen aber zugleich eigene Verbesserungsvorschläge mitgeben. Im Team wird dann besprochen, wie die optimale Lösung aussehen kann.
Doch ist das allezuoft nur Wunschbild. Angestellte sehen sich im Zweifel eben nicht auf Augenhöhe mit Vorgesetzten – und haben dann Sorge, für einen Fehler gerügt oder abgemahnt zu werden. Dann werden Fehler nicht selten lieber unter den Teppich gekehrt: Laut 2023er Studie gaben 43 % der Angestellten einen eigenen Fehler nicht zu – bei den Führungskräften waren dies sogar 63 %, die so ein denkbar schlechtes Vorbild abgaben.
Eine dagegen wirklich konstruktive Fehlerkultur benötigt dann indes 1-2 Jahre, bis sie zu besseren Arbeitsergebnissen führt…
(aus: dpa / absatzwirtschaft.de)